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Die besten Hautpflege-Routinen für den Frühling

·Rammilav Team
Die besten Hautpflege-Routinen für den Frühling

Der Winter geht, die Heizungsluft bleibt noch ein paar Wochen. Genau in dieser Übergangszeit machen viele den gleichen Fehler: Sie stellen ihre komplette Pflege an einem Tag um, weil draussen die Sonne scheint. Die Haut reagiert prompt. Unreinheiten, Spannungsgefühl, manchmal beides gleichzeitig.

Dabei braucht der Wechsel vor allem eines: ein bisschen Geduld.

Was sich im Frühling in der Haut verändert

Mit steigenden Temperaturen produziert die Haut wieder mehr Talg. Die Luftfeuchtigkeit nimmt zu, die Haut verliert weniger Wasser an die Umgebung. Die reichhaltige Wintercreme, die im Januar noch gerettet hat, liegt jetzt wie ein Film auf der Haut und kann Poren verstopfen.

Gleichzeitig ist die Hautbarriere nach Monaten zwischen Heizung und Kälte oft angeschlagen. Eine radikale Umstellung verträgt sie gerade jetzt schlecht.

Umstellung in drei Schritten, nicht an einem Tag

Schritt 1: Die Textur wechseln

Tauschen Sie die reichhaltige Creme gegen eine leichtere Emulsion oder ein Gel. Der Rest der Routine bleibt zwei Wochen unverändert. So sehen Sie sofort, ob die Haut den Wechsel verträgt.

Schritt 2: Sanft exfolieren

Der Winter hinterlässt eine Schicht abgestorbener Hautzellen, die den Teint grau wirken lässt. Ein mildes chemisches Peeling, ein- bis zweimal pro Woche, reicht völlig. PHA oder Milchsäure sind sanfter als Glykolsäure und für die angeschlagene Winterhaut die bessere Wahl. Auf grobe Rubbelpeelings verzichten Sie besser ganz.

Schritt 3: Antioxidantien am Morgen

Mehr Sonne bedeutet mehr freie Radikale. Ein Serum mit Vitamin C oder grünem Tee am Morgen fängt einen Teil davon ab und bringt müde Winterhaut zum Strahlen. Danach Feuchtigkeitspflege und Sonnenschutz.

Sonnenschutz: ab jetzt täglich

Die UV-Belastung steigt ab März deutlich, lange bevor es sich nach Sommer anfühlt. Wer mit dem Sonnenschutz bis Juni wartet, holt sich die ersten Schäden im Frühling. SPF 50 gehört ab jetzt jeden Morgen als letzter Schritt in die Routine. Koreanische Sonnenschutzprodukte sind hier angenehm leicht und funktionieren auch unter Make-up.

Was bleiben darf

Nicht alles muss neu. Die sanfte Reinigung bleibt. Der hydratisierende Toner bleibt. Wer abends Retinol verwendet, verwendet es weiter, kombiniert es aber nicht mit dem neuen Peeling am selben Abend.

Und wenn die Haut an manchen Tagen doch spannt: eine dünne Schicht der alten Wintercreme über dem Gel, nur an den trockenen Stellen. Pflege darf flexibel sein.

Der Zeitplan im Überblick

  • Woche 1 und 2: leichtere Feuchtigkeitspflege einführen, Rest unverändert
  • Woche 3: mildes Peeling aufnehmen, ein- bis zweimal pro Woche
  • Woche 4: Antioxidantien-Serum am Morgen ergänzen
  • Ab sofort und dauerhaft: SPF 50 jeden Morgen

Vier Wochen für die Umstellung klingen lang. Ihre Haut beantwortet die Geduld mit einem ruhigen, klaren Teint. Schneller geht es selten gut.

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